Die Stadt Kobe: Moschee, Kölner Brot und Chinatown

[Mo.,03-03-14] Um eine Ecke biegend stehe ich plötzlich vor einem Gebäude, das die französische Flagge trägt, das gegenIm Café Köln in Kobe wird ‚hausgebackenes Brot‘ verkauft.überliegende Haus trägt die italienische. Ein Stück die Straße runter machen Japanerinnen lachend Fotos vor dem „Arabien Rock“ einem Restaurant, dessen Eingang an arabische Architektur erinnert. Im Café Köln wird ‚hausgebackenes Brot‘ verkauft, ein Lokal wirbt mit Heinecken-Bier.

Nach Jahrhunderten andauernder Abschottung wurde Japan Mitte des 19. Jahrhunderts von den USA zur Öffnung der Häfen und zum Handel gezwungen. Kaufleute verschiedenster Nationen ließen sich in der Stadt Kobe nieder und brachten neben fremder Ware auch ihre Kulturen ins Land.

Mittlerweile ist Kobe eine der größten Hafenstädte Japans, sechsgrößte Stadt des Landes und SaDas Restaurant „Arabien Rock“ in Kobe.mmelstätte verschiedenster kultureller Einflüsse. Neben vielen ins Stadtbild eingebetteten Tempeln, gibt es christliche Kirchen und eine Synagoge. Außerdem wurde hier 1935 die erste Moschee Japans errichtet.

Im Viertel Kitano hatten sich infolge der Öffnung bEin italienisches Restaurant neben einem französischen Restaurant in Kobe.ereits vor allem westliche Kaufleute niedergelassen. Von den meist noch vorhandenen, im westlichen Baustil gehaltenen Gebäuden, werden einige noch bewohnt, stehen als Museen für Besuche
r offen oder wurden zu Restaurants. Die Straßenzeilen in diesem Teil der Stadt sehen im Gegensatz zum großstädtischen Kobe eher klein und zierlich aus. Zu Fuß etwa 25 Minuten entfernt liegt Chinatown (Nankin-machi), das Viertel, in dem sich überwiegend chinesische Kaufleute angesiedelt  hatten. Das Viertel kann durch ein in die HochhäChinatown in Kobe / Japanuserreihen eingebettetes, chinesisches Tor betreten werden. In den bunten Straßen reihen sich Essstände aneinander. Vom westlichen Einfluss geprägt gilt Kobe als Geburtsort des Kino und des Jazz in Japan. Seit 1981 findet hier jeden Oktober das "Kobe Jazz Street" Festival statt.

Traditionelle Sehenswürdigkeiten stehen in optischem Kontrast zum futuristischen Erscheinungsbild, das sich vom Hafen aus bietet. Mit den Hochhäusern und den auf Betonpfeilern aufgeständerten Autobahnen zeigt sich Kobe als futuristische Großstadt. Durch diese Mischung steht die Stadt nicht nur zwischen japanischer, sondern gewissermaßen zwischen international geprägter Tradition und Moderne.

Skyline des Hafens von Kobe

 

Quelle:Wikipedia.org

Quelle: wikipedia.org