Kreutzigerstraße

Von der Frankfurter Allee aus ist die Kreutzigerstraße mittels eines kleinen Durchgangs zu erreichen. Eine kleine Flucht von der lauten, hektischen Allee, in eine ruhige Straße, die insbesondere durch ihre bunten Hausfassaden auffällt.

In den 90er Jahren waren die Häuser der Nummer 18 bis 23 besetzt und vor dem Abriss verteidigt worden. Die Berliner Zeitung berichtete im November 1996 von einem Brandanschlag auf eine Straßenbahn; „Die Kreutzigerstraße mit ehemals neun besetzten Häusern ist seit längerem Brennpunkt von Auseinandersetzungen. Im Sommer hatte die Polizei erwogen, sie wegen zahlreicher Zwischenfälle formal als "gefährlichen Ort" einzustufen.“ Diese Einstufung fand allerdings selbst die Polizei „übertrieben“. In Verhandlungen einigte man sich schließlich auf die Sanierung der Häuser.

Heute ist von den „randalierenden Hausbesetzern“ nichts mehr zu sehen. In der Kreutziger Straße 23 trifft man im sogenannten Mieterladen auf die UBI KLiZ e. V, die „unabhängige Bürgerinitiative kommunikatives Leben in Zusammenarbeit e.V.“. Sie berät und unterstützt Mieter und geht gegen Rassismus vor.

Und einmal im Jahr findet in der Straße die „Fiesta Kreutziger“ statt, nach eigenen Angaben „Friedrichshains ältestes Straßenfest“.

 

buntes Haus mit dem "Mieterladen" in der Kreutzigerstraße in Berlin/Friedrichshain

bunte Häuser in der Kreutzigerstraße in Berlin/Friedrichshain

bunte Häuser in der Kreutzigerstraße in Berlin/Friedrichshain

 

der Mieterladen

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Zeitungsberichte über die Randalierer