Knorrpromenade

Die Knorrpromenade in Berlin/ Friedrichshain

Es ist nur eine kurze Straße, die die Wühlischstraße und die Krossener Straße verbindet. Dennoch wirkt die Knorrpromenade befremdlich inmitten des Friedrichshainer Trubels. Mit den saftig grünen Bäumen, die den Gehwegen säumen, den filigranen Häusern, liebevoll hergerichteten Balkonen und kleinen Vorgärten scheint sie in eine kleine Idylle einzuladen. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch die beiden Schmucktore, die die Straße an der Ecke Wühlischstraße umrahmen und bei ihrer Errichtung vor dem Ersten Weltkrieg als optische Abgrenzung zum Arbeiterbezirk dienten. Die Promenade war errichtet worden um besser gestellte Bürger für die damals eher proletarische Gegend gewinnen. Den Zweiten Weltkrieg hatte sie relativ unbeschadet überstanden, aber die Torbögen waren in den vergangenen Jahrzehnten von Witterung und Graphity gezeichnet worden. Im November 2013 wurden diese Bögen mit Spenden saniert und gaben der Promenade ihre charmante Kuriosität zurück. Sicher wäre die Straße auch ohne die Schmuckbögen hübsch, es sind aber eben diese, die zum Innehalten auffordern.

Die Knorrpromenade in Berlin/ Friedrichshain

Schmucktor am Eingang der Knorrpromenade in Berlin/Friedrichshain

Schmucktore am Eingang der Knorrpromenade in Berlin/Friedrichshain

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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