Atomkritische Nachwuchsförderung

[08.08.17] Die Suche nach einem sicheren Endlager für radioaktiven Müll wird noch Generationen beschäftigen. Und: Sie birgt Zündstoff für weitere Auseinandersetzungen. Selbst wenn sich die politische Vorgabe erfüllen und bis 2050 ein Endlager errichten ließe, werden viele Akteure der Anti-Atom-Bewegung das nicht mehr erleben. Wer wird dann den Prozess kritisch begleiten?

[Zu meinem Artikel beim 'neues deutschland']

 

Bundesumweltstiftung fördert atomkritische Jugendbildung mit 110.000 Euro

Die Deutsche Bundesumwelthilfe übergibt dem Trägerkreis Atommüllreport die Förderbewilligung an der Schachtanlage Konrad in Salzgitter / auf dem Bild v.l.: Thorben Becker (BUND), Gert Sanders (BUNDjugend), Ursula Schönberger (Projektleiterin), Dr. Matthias Miersch (Bundestagsabgeordneter und DBU-Kuratoriumsmitglied), Franz-Georg Elpers (DBU-Pressesprecher)[07.04.17] Am Mittwoch, den 05.April überreichte die Deutsche Bundesumweltstiftung (DBU) dem Trägerkreis Atommüllreport die Bewilligung über knapp 110.000 Euro zur Finanzierung von Jugendbildungsmaßnahmen. Das Projekt will junge Menschen in Diskussionen kritisch für Atomthemen schulen, damit diese fachlich mitreden können.  Umgekehrt wolle man von jungen Menschen mehr über das Potential von Neuen Medien lernen.

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Generationenfrage Atommüll

Zeitzeugen verschwinden, der radioaktive Abfall bleibt. Wie werden Auseinandersetzung und gesellschaftlicher Umgang in Zukunft aussehen und welche Erfahrungen sollten tradiert werden?

Berichtet habe ich u.a. über die Zeitzeugen-Veranstaltung „40 Jahre Schlacht um Grohnde“ am Samstag, den 18. März in Hameln, sowie über die Sommerakademie des Trägerkreises atommüllreport.de vom 2. - 6. August in Wolfenbüttel.

Weiter geht es im September mit einem Jugendprojekt im Wendland und der Abschlusskonferenz der Forschungsplattform ENTRIA in Braunschweig.

Auf Wunsch stelle ich zu diesem Thema sowie entsprechenden Veranstaltungen gerne Berichte, Reportagen und andere Formate zu Verfügung.

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